- Masse aufrühren, im Verhältnis 10:1 den Härter sorgfältig einrühren (auch maschinell mit einem LOBA Farbmischer möglich). Sollen Teilmengen abgemischt werden müssen diese ausgewogen werden. Nach dem Abmischen transparentes Öl 2 Stunden, Color Öl 1 Stunde verarbeitbar.
- Die Oberfläche muss fachgerecht geschliffen sein. Der Boden muss trocken und frei von eventuellen Altbeschichtungen, Öl, Fett, Wachs, Silikon, Schleifstaub und sonstigen Verunreinigungen sein.
- Die LOBA "Schleifanweisung: Colorieren von Parkettböden" ist zu beachten.
- Die optimalen Verarbeitungsbedingungen herrschen bei einer Raumtemperatur +15°C bis + 25°C, Bodentemperatur +15°C bis +22°C, rel. Luftfeuchtigkeit 40% - 65%, Materialtemperatur +18°C - + 25°C, max. Holzfeuchtigkeit 12%, Arbeitsräume ausreichend belüften.
- Ab einer relativen Luftfeuchtigkeit von etwa 50% trägt eine gezielte Luftbewegung – beispielsweise durch den Einsatz von Ventilatoren – zu einer sicheren und gleichmäßigen Aushärtung oxidativer Systeme bei.
- Um Parkettschäden vorzubeugen ist bei der Verarbeitung das für die Nutzung im Jahresmittel zu erwartende Raumklima anzustreben.
- Material nicht auf den Boden vorlegen, LOBA Versiegelungseimer verwenden.
- Material gut aufschütteln.
- Die kantenverleimende Wirkung von Wasserlacken wird reduziert. Bei fachgerecht verlegten und schubfest, bzw. fest-elastisch verklebten Parkett und Holzfußböden treten keine Blockverleimungen auf.
- Allgemeine und ggf. produktspezifische Arbeitsschutzbestimmungen beachten. Nähere Hinweise finden sich GISCODE-bezogen in den Betriebsanweisungen, die unter www.wingis-online.de erhältlich sind.
- Dieses Produkt ist Bestandteil des „Connected Systems“ von LOBA und Wakol. Die freigegebenen Kombinationen mit Wakol Parkettklebstoffen entnehmen Sie bitte der „Connected Systems" Matrix: www.loba.de/de_de/loba-wakol-connected-systems
Verdünner / Abmischen
Das Produkt ist verarbeitungsfertig eingestellt und darf nicht verdünnt werden!
Auftragsgerät / Materialverbrauch
LOBA Ölwalze Microfaser 60-80 / 30-60 g/m² je nach Saugfähigkeit des Untergrundes. Egalisieren mit LOBASAND SpecialPad beige.
Trocknungszeit
- Begehbar nach 12 Stunden.
- Leichte Beanspruchung nach 24 Stunden.
- Abdeckung nach 5 Tagen.
- Eine frühere Abdeckung ist mit LOBA Cover 400 möglich, für Details siehe Technische Information zum Produkt.
Anwendung
Rollapplikation:- Untergrund vorbereiten.
- LOBA 2K ImpactOil mit der LOBA Ölwalze Microfaser 60-80 dünn aufrollen.
- Einwirkzeit ca. 30-60 Minuten.
- Egalisieren mit Einscheibenmaschine und untergelegtem LOBASAND SpecialPad beige.
Anwendung in Kombination mit LOBA HardwaxOil / LOBA Versiegelungen
- LOBA 2K ImpactOil aufrollen.
- Einwirkzeit ca. 30-60 Minuten.
- Egalisieren mit Einscheibenmaschine und unterlegtem LOBASAND SpecialPad Beige.
- Überschuss vollständig aufnehmen.
- Oberflächenbenhandlung mit LOBA HardwaxOil oder LOBA Versiegelungen nach 24 Std. möglich. Vollständige Trocknung abwarten.
- Hinweis: Bei Abweichungen von den optimalen Baustellenbedingungen ist vor der Weiterbeschichtung mit LOBA HardwaxOil oder einer LOBA-Versiegelung die Aushärtung von LOBA 2K ImpactOil zu prüfen (siehe TTT – Oxidative Trocknung).
Applikation LOBA HardwaxOil- LOBA HardwaxOil mit der LOBA Ölwalze Microfaser 60 – 80 oder LOBA Ölbürste dünn und gleichmäßig auftragen (ca. 40 – 60 ml/m² ; 20 m²/l).
- Bei stark saugenden Untergründen kann zur Erreichung der homogenen Fülle ein zusätzlicher Rollauftrag nach einem Zwischenschliff mit LOBASAND Schleifvlies und untergelegten LOBASAND Klettstreifen erforderlich werden.
Applikation LOBA Versiegelungen- LOBA Wassserlack rollen (gem. technischer Information).
- Zwischenschliff mit einem LOBASAND Schleifvlies und unterlegtem LOBASAND Klettstreifen.
- LOBA Wasserlack rollen (gem. technischer Information).
Zur Überlackierung geeignete Lacke:
- LOBA 2K Duo
- LOBA 2K Supra A.T.
- LOBA 2K Fusion
- LOBA 2K Drive
- LOBA 2K Resist
- LOBA 2K InvisibleProtect
- LOBA EasyFinish
- LOBA EasyFinish Neo
- LOBA Viva
- LOBA Life
Wichtige Hinweise
Nicht für die Spritzapplikation zugelassen.Überschüssiges Material muss beim Egalisieren vollständig abgenommen werden. Auf einzelnen Exotenhölzern sind Trocknungsverzögerungen möglich.Getränkte Lappen, Pads und andere Arbeitsmittel in geschlossenen Behältern aufbewahren, Öl in Verbindung mit Schleifstaub, Stofflappen u. ä. mit Wasser anfeuchten oder in einem verschließbaren Eimer aufbewahren bzw. brandsicher entsorgen - ansonsten Selbstentzündungsgefahr. Arbeitsbereiche während der Verarbeitung und Trocknung sorgfältig belüften.In die Fugen eingebrachtes Öl trocknet über einen langen Zeitraum nicht vollständig.Bei Nichterreichen der Fasersättigung infolge zu geringer Auftragsmenge, bspw. bei einmaligem Spachtelauftrag tritt eine Vergrauung des Holzes nach dem Überlackieren ein.Ein Aufpolieren durch einen zu feinen Endschliff wirkt sich negativ auf das Penetrationsverhalten und somit auf die Beständigkeit einer geölten Oberfläche aus. Durch Wässern vor der Applikation des Öls wird die Beständigkeit verbessert. Hierzu Hinweise des TTT "Holzoberflächen wässern" beachten.